Krankenhaus Maria Hilf Daun stellt Weichen für die Zukunft: Führungswechsel, personelle Verstärkung und Ausbau der Notfallversorgung

Dr. Pierre Göbel leitet ab 1. Januar 2026 größtes orthopädisches Zentrum – Priv.-Doz. Dr. Sebastian Fürderer bleibt dem Krankenhaus Maria Hilf erhalten

Zum Jahreswechsel 2025/2026 stellt das Krankenhaus Maria Hilf Daun wichtige personelle und strukturelle Weichen. Veränderungen in der ärztlichen Führung, gezielte Verstärkungen in zentralen medizinischen Fachbereichen sowie der Ausbau der Notfallversorgung sollen die Versorgung in der Region nachhaltig sichern und weiterentwickeln.

Dr. Pierre Göbel leitet ab dem 1. Januar 2026 die Orthopädische Abteilung. Er tritt damit die alleinige Nachfolge von Dr. Sebastian Fürderer an, mit dem er die Abteilung seit einigen Jahren gemeinsam geleitet hat.

Dr. Fürderer bleibt dem Haus erhalten und wird seine stationären Patientinnen und Patienten weiterhin in Daun operieren. Dazu konnten das Krankenhaus und die Gemeinschaftspraxis des Orthopädicums eine Kooperationsvereinbarung abschließen. Diese stellt sicher, dass die fachliche Expertise von Dr. Fürderer dem Krankenhaus erhalten bleibt und gleichzeitig die hervorragenden Rahmenbedingungen im OP-Bereich und in der stationären Versorgung am Standort Daun auch den Patientinnen und Patienten des Orthopädicums zugutekommen. Dr. Fürderer wird künftig seine Patientinnen und Patienten, die einen stationären Krankenhausaufenthalt benötigen, wöchentlich in Daun operieren.

„Wir bedanken uns für die langjährige Zusammenarbeit mit Dr. Fürderer als Chefarzt und Ärztlicher Direktor und freuen uns, dass aus dem Abschied nun ein Wiedersehen geworden ist – und auf die weiterhin gute Zusammenarbeit“, so Geschäftsführer Oliver Zimmer.

In der Orthopädischen Abteilung wird es weitere personelle Verstärkungen geben. Dr. Göbel betont: „Die Eifel braucht eine starke orthopädische Versorgung vor Ort. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Leistungsfähigkeit des Hauses weiter steigern und gleichzeitig dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten kurze Wege und eine erstklassige Behandlung erhalten.“

Die Wirbelsäulenchirurgie wird neben Dr. Fürderer weiter ausgebaut und personell verstärkt. Der langjährig in Daun tätige Wirbelsäulenchirurg Stefan Köllisch aus Trier behandelt künftig gemeinsam mit Dr. Denis Okumo und dem Team der Abteilung die Patientinnen und Patienten aus der Region. Im Juni 2026 verstärkt zudem Dr. Francis Kilian, langjähriger Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie in Koblenz und mehrfach vom FOCUS-Magazin als „Top-Mediziner Wirbelsäulenchirurgie“ ausgezeichnet, das Team in Daun.

„Die Verpflichtung von Dr. Kilian ist ein deutliches Signal“, betont Geschäftsführer Oliver Zimmer. „Er gehört bundesweit zu den anerkanntesten Wirbelsäulenchirurgen. Dass er sich für unser Haus entscheidet, zeigt die Attraktivität und die Bedeutung unseres Standorts für die Versorgung der gesamten Region. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass exzellente Medizin nicht nur in Ballungszentren und Großkliniken stattfindet, sondern dort, wo gute Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Behandlungsteams sind und diese über Jahre aufgebaut wurden.“

Auch in der Endoprothetik baut das Krankenhaus seine Kapazitäten aus. Zum 1. Januar 2026 tritt Andreas Becker, zuvor Oberarzt in der GFO Klinik Troisdorf, in die Orthopädische Abteilung ein. Becker ist erfahrener Senior-Hauptoperateur für endoprothetische Eingriffe. Gemeinsam mit Dr. Andreas Leffler, Leiter des Endoprothetikzentrums, wird er den Ausbau der roboterassistierten Knie-Endoprothetik weiter vorantreiben. In der Knie-Robotik ist das Krankenhaus Daun im nördlichen Rheinland-Pfalz sowie zwischen Bonn und Koblenz der einzige Anbieter dieser neuen Behandlungsmethode.

„Die Nachfrage nach endoprothetischen Eingriffen ist in unserer Region und im Großraum zwischen Trier, Koblenz und Bonn sehr hoch“, erklärt Dr. Göbel. „Mit der zusätzlichen Expertise von Andreas Becker werden wir Wartezeiten reduzieren und gleichzeitig modernste Operationstechniken noch breiter einsetzen können. Zudem eröffnen wir mit der roboterassistierten Knie-Endoprothetik weitere Möglichkeiten, um die Patientenversorgung so individuell wie möglich zu gestalten.“

Ein Generationenwechsel steht auch im MVZ Orthopädie am Krankenhaus an: Dr. Robert Herzog beendet zum 31. Dezember seine Tätigkeit und scheidet nach vielen Jahren erfolgreicher Arbeit altersbedingt aus. Seine Nachfolge tritt Dr. Walter Prediger an, der sowohl im MVZ als auch in der Fachabteilung Orthopädie tätig ist.

Neben der Orthopädie wächst das Krankenhaus in weiteren Fachbereichen. Die Anästhesie und Intensivmedizin erhält zu Jahresbeginn mit Dr. Darius Krämer oberärztlichen Zuwachs. Im April 2026 stärkt die erfahrene Viszeralchirurgin Dr. Sabrina Bühler, die aus dem Chirurgischen Zentrum des Trierer Mutterhauses nach Daun wechselt, als leitende Oberärztin das operative Spektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Außerdem übernimmt Dr. Mathis Jaskulsky zum Jahresbeginn die Leitung der Sektion Kardiologie. Er wechselt aus dem Sana Klinikum Hürth nach Daun und freut sich darauf, die dynamisch wachsende Kardiologie weiterzuentwickeln und in der Region als wichtigen Anlaufpunkt für Notfall- und Spezialbehandlungen zu festigen. „Mit der Übernahme der Sektionsleitung Kardiologie durch Dr. Jaskulsky stärken wir die Kardiologie – und damit unsere breit aufgestellte Innere Medizin mit ihren Schwerpunkten – in gleichem Maße. Gerade für unsere oft komplex erkrankten Patientinnen und Patienten ist diese enge Verzahnung der internistischen Schwerpunkte ein entscheidender Baustein für eine Versorgung auf hohem Niveau hier in der Eifel“, führt Dr. Jost Pischel, Chefarzt der Inneren Medizin, aus.

Auch in der Krankenhausleitung werden die Positionen des Ärztlichen Direktors und seines Stellvertreters neu besetzt. Dr. Pierre Göbel übernimmt ab dem 1. Januar 2026 die Nachfolge von Dr. Fürderer als Ärztlicher Direktor. Dr. Jost Pischel wird sein Stellvertreter und folgt damit auf Dante Guckes, Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin, der diese Aufgabe viele Jahre übernommen hat.

„Wir danken den beiden bisherigen Ärztlichen Direktoren für die hervorragende Arbeit und die Weitsicht bei allen strategischen Fragestellungen der letzten Jahre – insbesondere für das, was während der Corona-Pandemie geleistet wurde“, so der Geschäftsführer. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Dr. Göbel und Dr. Pischel in ihren neuen Funktionen und bedanke mich für die Bereitschaft, diese zusätzlichen Aufgaben zu übernehmen.“

In Kürze stehen auch räumliche Veränderungen an. Zunächst wird die Notfallversorgung deutlich erweitert. Bereits im Dezember 2025 zieht die Zentrale Notaufnahme in neu ausgebaute Räumlichkeiten im dritten Obergeschoss um. Durch die nahezu verdoppelte Fläche entstehen moderne zusätzliche Behandlungs- und Überwachungsplätze. Die neue Notaufnahme wird künftig zudem bettenführend arbeiten, was eine engere Überwachung und interdisziplinäre Behandlung ermöglicht.

Im Februar wird die Notdienstpraxis, Ärztlicher Bereitschaftsdienst, in die neuen Räumlichkeiten der Notaufnahme integriert. Für die Patientinnen und Patienten verkürzen sich dadurch die Wege, und das Krankenhaus erfüllt zentrale strukturelle Voraussetzungen für die gesetzlich vorgesehenen Integrierten Notfallzentren, kurz INZ genannt. Zusätzlich erhält die Notaufnahme mit Andreas Solheid als Oberarzt fachärztliche Unterstützung. Damit wird die medizinische Expertise im Team erweitert und die ärztliche Präsenz in der Notfallversorgung gestärkt.

„Mit dem Ausbau der Notaufnahme verbessern wir die Notfallversorgung für die Menschen in der Eifel deutlich“, erläutert Oliver Zimmer. „Patientinnen und Patienten erhalten hier schneller die passende medizinische Hilfe – egal, ob es sich um einen ambulanten Notfall oder einen stationären Aufenthalt handelt. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten sorgt für kurze Wege, klare Abläufe und eine Versorgung aus einer Hand direkt vor Ort.“

Die zahlreichen personellen Erweiterungen und strukturellen Modernisierungen zeigen die klare strategische Ausrichtung des Krankenhauses Maria Hilf Daun. Vor dem Hintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen stärkt das Haus seine Position und entwickelt sich zum einen als bedeutsamer regionaler Versorger in der Vulkaneifel und den angrenzenden Landkreisen. Zugleich nimmt der Fachklinikstatus mit überregionaler Bedeutung in einem größer werdenden Radius von 150 km weiter zu – und dies in Zeiten, in denen Angebote oftmals eher abgebaut oder eingestellt werden.

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