Schonende Laserbehandlung erweitert das Behandlungsspektrum in der Proktologie

Moderne Lasertechnologie ermöglicht minimalinvasive Behandlung bei Hämorrhoiden und Fisteln

Betroffene mit Hämorrhoiden, Analfisteln oder Steißbeinfisteln können im Krankenhaus Maria Hilf Daun von einer modernen, minimalinvasiven Lasertherapie profitieren. Mit dem Diodenlaser Biolitec Leonardo Dual 45 W erweitert das Krankenhaus sein Behandlungsspektrum in der Proktologie und bietet für geeignete Patientinnen und Patienten eine schonende Alternative zu klassischen Operationsverfahren.

Erkrankungen im Analbereich gehören zu den häufigsten proktologischen Beschwerden. Dennoch zögern viele Betroffene aus Scham oder Unsicherheit, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei können moderne Behandlungsmethoden häufig dazu beitragen, Beschwerden frühzeitig und mit möglichst geringer Belastung zu behandeln.

„Viele Patientinnen und Patienten leben unnötig lange mit ihren Beschwerden, weil sie den Gang zum Arzt hinauszögern. Dabei können wir heute viele Erkrankungen mit modernen, minimalinvasiven Verfahren behandeln. Je früher Betroffene kommen, desto besser sind häufig die Behandlungsmöglichkeiten“, sagt Chefarzt Dr. Wilhelm Bruss, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf Daun.

Bei der Laserbehandlung wird die Energie gezielt im erkrankten Gewebe eingesetzt. Größere Hautschnitte lassen sich in vielen Fällen vermeiden. Dadurch entstehen meist kleinere Wundflächen, die Behandlung geht häufig mit weniger Schmerzen einher und die Erholungsphase kann kürzer ausfallen als bei herkömmlichen Operationsverfahren.

Die Lasertechnologie kommt unter anderem bei vergrößerten Hämorrhoiden sowie bei Anal- und Steißbeinfisteln zum Einsatz. Das Verfahren schont das umliegende Gewebe und kann größere operative Eingriffe häufig vermeiden.

Auch Analfisteln und Steißbeinfisteln können in vielen Fällen minimalinvasiv behandelt werden. Hier wird die Laserenergie direkt in den Fistelgang eingebracht und verschließt ihn von innen. Größere operative Zugänge können dadurch häufig vermieden werden.

Je nach Erkrankung und individuellem Befund erfolgt die Behandlung ambulant oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts. Ob eine Lasertherapie infrage kommt, wird im persönlichen Gespräch sowie nach einer sorgfältigen Untersuchung entschieden.

„Mit der modernen Lasertechnologie erweitern wir unser medizinisches Angebot gezielt um ein schonendes Behandlungsverfahren. Unser Anspruch ist es, den Menschen in der Region eine hochwertige Versorgung nach aktuellen medizinischen Standards wohnortnah anzubieten“, sagt Dagmar Wagner, kaufmännische Klinikleitung des Krankenhauses Maria Hilf Daun.

Interessierte Patienten können einen Termin für die Sprechstunde telefonisch unter 06592 715-2242 vereinbaren.

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