Digitalisierung für eine moderne und zukunftssichere Patientenversorgung
Um die Zukunftsfähigkeit im ländlichen Raum zu sichern und als modernes, leistungsstarkes Krankenhaus wettbewerbsfähig zu bleiben, hat die Geschäftsführung des Krankenhauses Maria Hilf Daun bereits 2018 eine umfassende Digitalisierungsstrategie entwickelt. Sie bildet die Grundlage für den Weg in eine digitale Zukunft – mit dem Ziel, die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern, innovative Arbeitsprozesse zu etablieren und die Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken.
Dabei stehen sowohl die steigenden Anforderungen an moderne, patientenzentrierte Versorgung als auch die Erwartungen der Mitarbeitenden an zeitgemäße Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt. Dank strategischer Planung und konsequenter Umsetzung konnten in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Projekte realisiert werden, die den digitalen Reifegrad des Hauses maßgeblich erhöht haben.
Bisher umgesetzte Digitalisierungsmaßnahmen:
• Inbetriebnahme eines Herzkatheterlabors
• Aufbau einer modernen Zentralen Notaufnahme
• Digitalisierung und Erneuerung der Endoskopie
• Mobile Endgeräte für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte zur ortsunabhängigen Einsicht aller relevanten Patientendaten
• Einführung digitaler Spracherkennung
• Aufbau eines digitalen Patientenaktenarchivs
• Digitalisierung der Finanzbuchhaltung
• Einführung eines modernen Lagermanagementsystems
• Tablets für Patienten zur Video-Telefonie während der Corona-Pandemie
• Einführung neuer Module des Krankenhausinformationssystems (Pflegearbeitsplatz, Arztarbeitsplatz, OP-Modul, Medikationsmanagement)
• Kontinuierlicher Ausbau und Modernisierung der IT-Infrastruktur

Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) - Förderung für die digitale Zukunft
Die steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen sowie ein Investitionsstau der vergangenen Jahre stellten viele Krankenhäuser vor große finanzielle Herausforderungen. Die Corona-Pandemie zeigte deutlich, dass in der Vergangenheit zu wenig in moderne Strukturen investiert wurde.
Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) wurde 2020 ein wichtiges Förderinstrument geschaffen, das Digitalisierung und Modernisierung deutscher Kliniken nachhaltig unterstützt. Das Krankenhaus Maria Hilf Daun erhielt im Rahmen des KHZG-Fördermittels aus dem Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) und der EU-Initiative NextGenerationEU und konnte damit wesentliche Projekte der Digitalisierungsstrategie starten und umsetzen.

Geförderte KHZG-Projekte
• Digitalisierung der vollständigen Arzt- und Pflegedokumentation zur papierlosen Patientenakte
• Digitalisierung der kardiologischen Abteilung
• Einführung eines digitalen Hygienemanagementsystems
• Digitalisierung des Medikationsmanagements
• Einführung eines Managementsystems für die Zentrale Notaufnahme
• Mobile Vitalzeichen-Spotmonitore
IT-Sicherheit - Ein zentrales KHZG-Kriterium
IT-Sicherheit – Ein zentrales KHZG-Kriterium
Mindestens 15 % der Fördermittel müssen verpflichtend in IT-Sicherheitsmaßnahmen investiert werden. Aufgrund der sensiblen Krankenhausstrukturen und zum Schutz unserer Patientendaten erfolgt nur eine stichpunktartige Darstellung:
• Erneuerung der gesamten Netzwerkinfrastruktur und vollständiger WLAN-Ausbau
• Einführung mehrerer technischer Schutzmaßnahmen zur Abwehr externer und interner Angriffe
• Ausbau von Firewalls, Endpoint-Security und Netzwerksegmentierung

DigitalRadar - messbarer Fortschritt
Der DigitalRadar ist das führende Instrument zur Messung und Bewertung des Digitalisierungsgrades deutscher Krankenhäuser. Mit diesem innovativen Tool werden neue Standards gesetzt: Durch einen wissenschaftlich fundierten, standardisierten Fragebogen wird systematisch der aktuelle Stand der digitalen Infrastruktur, der Prozesse und Anwendungen in Kliniken erfasst und bundesweit vergleichbar dargestellt. Im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG), das maßgebliche Investitionen in die Digitalisierung ermöglicht, bewertet der DigitalRadar unter anderem die Nutzung elektronischer Patientenakten, die Vernetzung medizinischer Geräte sowie den Einsatz von Telemedizin. Die Ergebnisse werden als DigitalRadar-Score auf einer Skala von 0 (nicht digitalisiert) bis 100 (voll digitalisiert) dargestellt und bieten damit eine transparente und objektive Grundlage für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens.

Das Projekt wird von einem renommierten Konsortium aus Wissenschaft und Beratung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt. Die Ergebnisse sind für uns von unschätzbarem Wert: Sie zeigen nicht nur den Status quo, sondern identifizieren gezielt Handlungsfelder und geben uns die Möglichkeit, den digitalen Wandel aktiv und strategisch zu steuern.

Die Ergebnisse der DigitalRadar-Erhebung 2024 bestätigen den erfolgreichen Digitalisierungsweg des Krankenhauses Maria Hilf Daun:
• DigitalRadar-Score Krankenhaus Maria Hilf 2024: 51 Punkte
• Bundesdurchschnitt: 42,4 Punkte
• Einer von Top-5 Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz (von 79 Krankenhäusern)
• Platzierung unter den führenden Kliniken Deutschlands (bei insgesamt 1.592 teilnehmenden Häusern)

Diese Bewertung zeigt deutlich, dass das Krankenhaus Maria Hilf Daun zu den digital fortschrittlichsten Einrichtungen des Landes gehört und seine Strategie konsequent und erfolgreich umsetzt.


Krankenhaus Maria Hilf, Erweiterung Bauteil B, Daun
Blick in die Zunkunft - weitere Digitalisierungsprojekte
Die Digitalisierung ist ein fortlaufender Prozess. Auch nach erfolgreicher Umsetzung zahlreicher Maßnahmen stehen weitere Projekte zur Modernisierung des Hauses an:
• Einführung einer Patienten-App zur Verbesserung des Datenaustauschs im        Patientenportal
• Einführung eines Patientendatenmanagementsystems (PDMS) auf der Intensivstation
• Ausbau der Telematikinfrastruktur für Telemedizin, um einen besseren und sicheren Austausch der Patientendaten zwischen Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen über eArztbierf und ePA zu ermöglichen.
• Digitalisierung der Mitarbeiter-Personalakte

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